Die Chronik von Medlingen

Der Ort Medlingen liegt ca. 4 km nordwestlich von der Stadt Gundelfingen am Südausläufer der Schwäbischen Alb.
Die ältesten Bodenfunde aus der Obermedlinger Gemarkung stammen aus der Mittel- und Jungsteinzeit sowie der Bronzezeit.
In den Wäldern des nördlich gelegenen Pfannentals wurden Grabhügelgruppen gefunden, die wohl zur Hallstattzeit gehören.
Durch den südlichen Bereich der Gemarkung führte die Römerstraße Faimingen - Ad Lunam (Urspring). Obermedlingen selbst geht auf eine alemannische Gründung des 6./7. Jahrhunderts zurück. Aus dieser Zeit stammen zwei kleine Reihenfriedhöfe im westlichen Dorfbereich. Der Dorfname (Maedelingen) tauchte erstmals im Jahre 1217 auf. Die ältesten Belege von 1217 und 1258 erwähnen nur das einfache Medlingen. Es ist nicht sicher, ob diese Beschreibungen Obermedlingen zugeteilt werden können. Wahrscheinlich sind diese frühesten Erwähnungen dem Ortsteil Untermedlingen zuzuweisen. Die erste sichere Nennung von Obermedlingen ist aus dem Jahre 1260, als die Herren von Faimingen (Walther von Faimingen, sein Schwiegersohn Heinrich und dessen Frau Adelheid) beim Dorfe Maedelingen susperisus (1266), dann Obermaedlingen (1361), anschließend Frauenmedlingen (14. Jahrh.) und auch Klostermedlingen (14. bis 16. Jahrh.). Untermedlingen wird von Obermedlingen erstmals im Jahre 1317 durch den Zusatz der Kirchenpatronin St. Radegund Maedlingen unterschieden. Später wird Untermedlingen auch Radgund-, Radgen-, Rad- und Ratenmaedlingen oder Niderenmedlingen genannt. Im Jahre 1399 erschien erstmals der Name Undermedlingen. In der anschließenden chronologischen Zusammenstellung der Dorfgeschichte werden die derzeit bekannten - wichigsten - Ereignisse aufgelistet. Aufgrund der Vielzahl schriftlich festgehaltenen Geschichtsdaten der Gemeinde Medlingen ist allerdings anzumerken, dass in der vorliegenden Kurzfassung der Dorfgeschichte natürlich nicht alle - für verschiedenen Leser vielleicht sogar wichtige - Einzelheiten aufgezählt werden können.





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1217 "Maedelingen" wird erstmals urkundlich genannt. Maedelingen bedeutet soviel wie zu den Leuten eines Madilo.
1251 Der "Edle Walter von Faimingen" (Walter II. von Faimingen), seine Tocher Adelhaid und deren Gatte (genannt Speth von Faimingen gründen ein "Klösterchen" für Dominikanerinnen bzw. stellen Platz und Güter zur Verfügung.
02.05.1260 Aus dem Dominikaner-Nonnenkloster Maria Medingen (gegründet 1246) ziehen 15 Klosterfrauen in das neue Kloster von Obermedlingen ein.
Nov. 1263 Das Kloster wird der deutschen Ordensprovinz der Dominikaner zugeordnet.
1265 Leonhard von Thurnegge schenkt dem Kloster seine Mühle zu Bechingen (heute Bächingen).
1266 Pfarrei Obermedlingen wird vom Kloster inkorporiert (29.10).
1317 Untermedlingen wird von Obermedlingen erstmals durch den Zusatz der Kirchenpatronin St. Radegund als St. Radeguntmadelingen unterschieden.
1326 Der Kirchenschatz an der Untermedlinger Pfarrkirche gelangt an das Kloster von Obermedlingen.
1337 Bischof Heinrich III. von Schönegg vollzieht die endgültige Einverleibung der Pfarrei Untermedlingen.
1370 Der Kirchenschatz von Oberbechingen wird dem Kloster von Obermedlingen zugesprochen. Anschließend (Ende des 14. Jahrh.) gelangen weitere Güter aus der Gemarkung Haunsheim, Frauenriedhausen, Veitriedhausen, Bachhagel und Burghagel in den Besitz des Obermedlinger Klosters.
1399 Es erscheint erstmals der Name Undermedlingen.
1462 Wie andere Ortschaften wird auch Obermedlingen und das dazugehörige Kloster unter der Schlacht von Giengen stark in Mitleidenschaft gezogen.
Ende 15. Jahrh. Unter der neuen Priorin Margarethe Schleicher aus Ulm erlebt das Kloster einen neuen Aufschwung.
1505 Neben den Donaustädten Höchstädt, Lauingen und Gundelfingen gehört auch Obermedlingen zu dem Territorium von Ottheinrich von Pfalz-Neuburg.
Okt. 1517 Martin Luther verabschiedet seine 95 Thesen, was zu einer weitern Krise im Kloster führt.
1544 Ottheinrich bestellt für die Pfarrei einen evangelischen Prädikanten, dem auch die 20 Dominikanerinnen gehorchen müssen.
1545 Die Klosterkirche brennt, wahrscheinlich aufgrund von Brandstiftung, ab.
1546 Ottheinrich lässt die katholischen Dominikanerinnen zusammen mit den Frauen von Maria Medingen evakuieren und im Lauinger Schloss monatelang gefangensetzen.
1552 Untermedlingen wird bis 1614 protestantisch.
1555 Nach dem Augsburger Religionsfrieden wird das Dominikanerkloster aufgelöst und die dazugehörigen Güter eingezogen.
1560 In Obermedlingen befinden sich 7 Bauernhöfe und 44 Söldner.
1616 Vier Schwestern von St. Katharina Augsburg ziehen unter der Leitung von Priorin Kurz von Senftenau nach Obermedlingen. Die Kirche liegt nach wie vor in Schutt und Asche. Nur eine kleine Notkirche ist vorhanden.
1618-1648 Obermedlingen hat, wie ganz Schwaben, unter dem Dreißigjährigen Krieg schwer zu leiden.
1651 Die Obermedlinger Ordensniederlassung - seit 1260 den Dominikanerinnen (den sogenannten "Predigerschwestern") zugehörig - wird den Dominikanern übertragen und in ein Männerkonvent umgewandelt.
1663 Gegen den Protest der Stadt Gundelfingen errichten die Dominikaner eine Braustätte und einen Ziegelstadel und verteidigen erfolgreich ihr Mühlrecht in Sonheim a. d. Brenz.
1666-1672 Unter armseligen Umständen erbauen die Dominikaner ein "bescheidenes Kirchlein".
1678 Das Kloster wird zum Priorat erhoben.
1693 Der heutige "Viehhof" wird als "Medlinger Hof" (klösterlicher Viehwirtschaftshof) erstmals erwähnt.
05.05.1700 Grundsteinlegung für den Neubau des Klosters und der heutigen Kirche mit dem ca 73 m hohen Kirchturm. Der Bau wird geleitet von Prior Balthasar Mayr. Baumeister ist der aus Au (Bregenzer Wald) stammende Valerian Brenner und sein Parlier Jakob Albrecht.
1709-1717 Das neue Gotteshaus wird gebaut.
1721 Der Augsburger Weihbischof Johann Jakob Mayr weiht die Kirche zu Ehren Mariä Himmelfahrt ein. Die Innenausstattung ist zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht vollendet.
1745 Die Kirche von Untermedlingen brennt ab (Blitzschlag). Die heutige Kirche wird auf den alten Fundamenten neu erbaut.
1751 100-Jahr-Feier der Dominikaner. Damals zählt das Konvent: 13 Patres, 11 Novizen, 7 Laienbrüder. Das für damalige Zeiten sehr große Fest wird von zahlreichen kirchlichen Ordensträgern und von vielen Gläubigen aus den umliegenden Gemeinden besucht. 8000 Kommunionen werden verteilt.
1757-1758 Unter Prior Albert Blank OP wird die Lorettokapelle erbaut.
1762 Einweihung der Kirche von Untermedlingen.
1787-1788 Der Chor der Kirche von Untermedlingen wird nach Osten verlängert, Turm und Sakristei neu errichtet.
1804 Zwei kurfürstliche Kommissare beschlagnahmen die Klostergüter und lösen den Konvent (17 Patres, 3 Novizen, 5 Fratres) auf.
1805 Obermedlingen dient den Franzosen als Hauptlager vor deren Schlachten bei Ulm und Elchingen.
1861 An der zusehends verfallenen Kirche von Obermedlingen stürzt das Gewölbe des Langhauses ein und zerstört 16 Kniebänke, das Pflaster und das Kommuniongitter.
1876 Am 05.11 wird die Freiwillige Feuerwehr in Obermedlingen gegründet.
1877 Am 10.05 wird die Freiwillige Feuerwehr in Untermedlingen gegründet.
1888 Großbrand in Untermedlingen. Es fielen 17 Firste zum Opfer. 255 Männer bekämpfen den Brand.
1890 Gründung eines Darlehenkassenvereins beider Gemeinden.
1893 Mitgründung der Molkereigenossenschaft Sontheim, Brenz, Bergenweiler, Bächingen, Ober-, Untermedlingen.
1895-1904 Die Kirche von Obermedlingen wird gründlich renoviert. Die Renovierung der Außenfassade dauert noch bis 1913.
1907 Die Kirche in Untermedlingen wird renoviert.
1909 Gründung des Schützenvereins.
1920-1922 Durchführung einer Flurbereinigung in beiden Ortsteilen.
1923 Die Oblaten ziehen in das Kloster ein.
1924-1925 Der Ostflügel, der von der Gemeinde als Schulsaal und Lehrerwohnung genutzt wurde, steht nicht mehr zur Verfügung. So wird von April 1924 bis März 1925 ein Schulsaal, eine Lehrerwohnung und ein Gemeindezimmer (heutige Rathaus) erbaut.
1925 Die Patres der Oblaten eröffnen ein sechsklassiges Proggymnasium, dessen Schüler anschließend in einem Oberkurs in Borken/Westfalen zum Abitur geführt werden sollen. Bald besuchen 100 bis 150 Studierende aus ganz Schwaben, Oberfranken und dem Saarland die Schule und das dazugehörige Internat.
1927 Von dem erbauten Wasserwerk auf dem Klosteracker (hinter der Lorettokapelle) wird eine Wasserleitung zum Kloster gebaut.
1930 Kauf einer neuen Glocke (Gewicht: 8,3 Ztr.).
1931 Bau einer Wasserleitung von Brenz nach Obermedlingen. Aufbau einer öffentlichen Wasserversorgung in Ober- und Untermedlingen.
1933 Gründung des Gesanvereins.
1934 25-jähriges Jubiläum des Schützenvereins mit Gauschießen.
1940 Die Missionsschule wird geschlossen. Die Behörden belegen die Schulräume vorübergehend mit Umsiedlern aus der Bukowina und richten hier 1941 ein Reservelazarett für 300 Verwundete ein.
1942 Die Kirchenglocken von OM und UM müssen zu Kriegszwecken abgeliefert werden. Ca. 15 Franziskanerinnen sind im Lazarett tätig.
1945 Amerikanische Jagdbomber beschießen OM. Dabei werden 9 Wohnhäuser, 22 Städel und Stallungen zerstört (24.04). Ca. 600 US-Soldaten werden im Pfarrflügel und im Schulgebäude einquatiert (14.06). Die US-Truppen ziehen wieder ab. Somit stehen die Missionsschule, der Westflügel und der größte Teil des Bräuhauses wider leer (12.-14.10).
1946 Das Kloster wird zum Kreisflüchtlingslager. Heimatvertriebene aus den Ostgebieten werden eingewiesen. Die zahlreichen Einschußlöcher im Kupferdach der Kirche werden zugelötet. Der Friedhof von OM wird umgestaltet. Die Missionschule (5-klassiges Gymnasium) wird wieder eröffnet (ca. 100 Schüler).
1947/1948 Die eingezogenen Glocken werden wieder zurückgebracht.
1951 Das Kloster feiert sein 700-jähriges Gründungsjubiläum. Das Kreisflüchlingslager wird aufgelöst. Die Missionsschule bezieht wieder die ursprünglichen Räumlichkeiten.
1952Die FFW UM feiert sein 75-jähriges Gründungsfest.
1953/1954 Ein Gemeinschaftshaus - das sogenannte Haus der Bäuerin - wird errichtet.
1955 Fahnenweihe des Gesangvereins. Außenrenovierung der Kirche (Putz an Süd- und Ostseite wird erneuert, Dach umgedeckt).
1957 Bauland "Auf dem Berg" wird erschlossen.
1959 Der Schützenverein feiert sein 50-jähriges Bestehen mit Gauschießen.
1960 Im Baugebiet "Alemannenstraße" werden 21 Bauplätze zur Verfügung gestellt. Der Gemeindestadel brennt ab.
1963 Baugebiet "Angerplätze Nord" wird ausgewiesen. Bau eines Leichenhauses. Renovierung der Kirche in UM.
1964 Die FFW UM erhält einen TSA-Anhänger.
1965 Bau einer modernen Abwasserkanalisation (Trennsystem).
1967 Die FFW UM kann auf ihr 90-jähriges Bestehen zurückblicken und feiert dies mit Fahnenweihe.
1968 Zur Erweiterung der Trinkwasserversorgung im Bereich der Brenzgruppe werden 2 neue Tiefbrunnen (155m tief) gebohrt. Pfarrer Rudolf Rüttinger übernimmt die Pfarrgemeinden OM, UM, Bächingen, Unterbechingen und Haunsheim.
1969 Die Gemeinde OM übernimmt von der Kirchenverwaltung den Friedhof. Sanierung des Kirchturmes (aussen).
1970 Das Kloster und die Missionsschule werden aufgelöst. Gründung des FC Medlingen. Die heutige Firma Industrie-Elektrik erwirbt das Gebäude der Missionsschule (Mauthaus). Der ehemalige Speisesaal des Klosters wird von den örlichen Vereinen und der Gemeide genutzt.
1971 Die achtklssige Volksschule wird aufgelöst und ein Schulverband gegründet.
1972/1973 Die Staatsstraße 1167 (Hauptstraße) wird ausgebaut und die restlichen Nebenstraßen geteert. Der Hauptstrang der Wasserleitung wird erneuert.
1973 Das Baugebiet "Am Kreuzberg" wird ausgewiesen. In einer geheimen Abstimmung haben sich die Bürger/innen von UM für eine Einheitsgemeinde ausgesprochen.
1974 Der Innenraum der Lorettokapelle wird renoviert. In einer geheimen Abstimmung haben sich die Bürger/innen von OM für einen Zusammenschluß von OM und UM ausgesprochen. Während einer Bürgerversammlung am 05.10 wird der Name Medlingen für die neue Einheitsgemeinde mit großer Mehrheit befürwortet. Bau einer Zweigstelle der Raiffeisenbank Gundelfingen in der &Bergstraße von OM.
1975 Aus Ober- und Untermedlingen wird die Einheitsgemeinde Medlingen (01.01). Das gemeindefreie Gebiet "Medlinger Hart" (ca. 373 ha) wird in die neue Gemeinde eingegliedert. Die vom Abwasserverband "Untere Brenz" erbaute Kläranlage in Bächingen geht in Betrieb.
1976/1977 Bau des Feuerwehrgerätehauses "Auf dem Anger".
1977 Die FFW OM feiert ihr 100-jähriges Jubiläum und erhält ein neues Fahrzeug (TSF 8/8).
1977-1979 Umfangreiche Innenrenovierung der Kirche von OM. Obergeschoß der Schule von UM wird zum Schützenheim umgebaut.
1979 Der Schützenverein feiert sein 70-jähriges Jubiläum mit Gauschießen.
1980 10-jähriges Gründungsjubiläum des FC Medlingen. Das Baugebiet "Angerplätze Nord III" wird ausgewiesen.
1983 Verbunden mit dem Kreischorkonzert feiert der Gesanverien sein 50-jähriges Gründungsjubiläum. Die südliche Klosermauer wird saniert.
1984 Der Schützenverein feiert sein 75-jähriges Bestehen. Süd- und Ostseite der Kirche von OM erhalten einen neuen Anstrich. Zudem werden die Fundamente trockengelegt. Das Schulhaus von OM wird zum Rathaus umgebaut. Ausbau der Ortsdurchfahrt von UM und Neubau der Wasserleitung im Bereich Riedweg, Dorfstraße und Birkenweg.
1985 Umfangreiche Sanierung des Klosters (Dach des Ost- und Westflügels, kompletter Westflügel). Das ehemalige Anwesen der Fam. Riß wird von Hubert Schamberger saniert. Kloster und angrenzendes Gebäude erstrahlen somit in altem Glanz. Das Neubaugebiet "Lorettostraße" wird ausgewiesen.
1986 Sanierung der östlichen Kirchenmauer. Baugebiet "An der Wanne" wird augewiesen. Fahnenweihe und 110-jähriges Jubiläum der FFW OM.
1987 Renovierung der Kirche in UM. Am 19.12. zieht das "Prämonstratenserstift Tepl" (Prior Norbert Schlegel) in das Kloster von OM ein. Die bisherige Pfarrkirche von OM wird zur Stiftskirche. Das Klostergebäude wird in zwei Bauabschnitten "general-saniert" (Kosten: ca. 12 Mio. DM). Beginn der Umbauarbeiten der Schule in UM zum Bürgerhaus bzw. Gerätehaus.
1988 Offizielle Verabschiedung von Pfarrer Rudolf Rüttinger ("Der letzte Mönch von OM"). Die Neueröffnung des Prämonstratenserstiftes in OM wird mit einer Festwoche gefeiert. In der Stiftskirche findet erstmals eine Profess statt. Rudolf Gilbert Vogt wird neuer Pfarrer. Renovierung der Sakristei. Einweihung von Bürgerhaus und Feuerwehrgerätehaus von UM. Erneuerung der Abwasserleitung (Druckleitung) vom Pumpwerk OM zur Kläranlage in Bächngen. Renovierund der Kirche von UM.
1989 Bau einer Drucksteigerungsanlage für die Wasserversorgung an der Bergstraße von OM. Der obere Teil der Bergstraße ab dem Friedhof wird, teilweise auf einer neuen Trasse, neu gebaut. Ein Teil der alten Bergstraße dient als Geh-und Radweg. Die FFW UM erhält ein neues Fahrzeug (TSF 8/8). Westliche Friedhofsmauer von OM wird neu gebaut.
1990 Das neue Sportgelände (2 Rasenspielfelder, 2 Tennisspielplätze) werden eingeweiht (Kosten: ca. 720.000 DM, bisher ca. 5500 freiwillige Arbeitsstunden). Der Gehweg von der Kastenhausstraße zum Sportgelände, Grillplatz und andere Nebeneinrichtungen um das Sportgelände werden fertiggestellt. Der Orkan Wiebke fegt über das Land und richtet verheerende Schäden an (über 2500 fm im Gemeindewald). Dieses Sturmholz wird von freiwilligen Helfern aufgearbeitet.
1991 Abtweihe von Gilbert Vogt. Baubeginn der Mehrzweckhalle und des Kindergarten.
1992 Einweihung des Kindergarten.
1993 800 Jahre Stift Tepl werden gefeiert. Das in dem Gesamtgelände "Mehrzweckhalle" integrierte Vereinsheim des FC Medlingen ist bezugsfertig. Fertigstellung des Radweges ziwischen OM und Gundelfingen.
1994 Neugestaltung des Klostergarten und feierliche Eröffnung des alten "Haberboschhauses" (jetzt Gashaus zum Stift).
1995 Am 28.05 wird die Gemeindehalle eingeweiht. Der Neubau kostete insgesamt ca. 4,5 Mio. DM. Hervorzuheben ist, dass hierfür ca. 25.000 freiwillige Helferstunden geleistet wurden. Das Baugebiet "Am Kreuzberg II" wird ausgewiesen. Der FC Medlingen feiert sein 25.jähriges Gründungsfest.
1996 Der letzte Prämonstratenser verlässt das Kloster. Das Stift Obermedlingen existiert somit nicht mehr. Die Ordensgemeinschaft der Marianer MIC zieht in das Kloster ein.
1997 Neugründung eines Grundschulverbandes Bächingen-Medlingen. Schließung der Poststelle von OM.
1998 Das Baugebiet "Am Lindenberg II" wird ausgewiesen.
1999 Der Orkan Lothar richtet erhebliche Schäden (ca. 2300 fm im Gemeindewald) an. Fast 1200 fm werden wiederum von freiwilligen Helfern fachgerecht aufbereitet. Große Teile des Norddaches der Kirche von OM wird dabei abgedeckt.
2000 Die Kuppel des Kirchturmes, der Kirchturm selbst, das vom Sturm beschädigte Kirchendach, die Kirchenfenster und die Aussenfassade der Kirche werden erneuert bzw. saniert. Ein Teil der Wege um die Lorettokapelle wird befestigt. Die Medlinger Wanderfreunde feiern ihr 25-jähriges Bestehen.
2001 Zwischen Brenz und OM wird eine neue - zusätzliche - Wasserleitung verlegt. Das Gerätehaus der FFW OM wird saniert. Die FFW OM feiert ihr 125-jähriges Gründungsfest.
2002 Nach 18-jähriger Amtszeit geht Bürgermeister Hans Taglang in den "Ruhestand". Die FFW UM feiert ihr 125-jähriges Gründungsfest.